Yoga und Meditation

Yoga

Die Yogaübungen bringen uns in Kontakt zum Körper, zur Atmung und zu unserem Denken und Fühlen – kurzum, sie bringen uns auf eine besondere Weise in Kontakt zu uns selbst, was uns im Alltagsgeschehen oft nicht möglich ist.

ganz sein

Yoga ist ein ganzheitlicher Übungsweg. Mit bewussten Körperstellungen, Atemachtsamkeit, Konzentrations – und Entspannungsübungen sowie Meditation werden die vielfältigen Anteile unseres Seins ausbalanciert und gefördert.

Eine regelmässige Yoga-Übungspraxis wirkt sich positiv auf unsere Gesundheit und unser allgemeines Wohlbefinden aus:

Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Wirkung von Yoga  Informationen vom BDY (Bund Deutscher Yogalehrer), 2014

bewusst sein

Yoga fördert die Selbsterkenntnis. Der Körper spiegelt unsere geistige, seelische und energetische Verfassung. Das feine Zusammenspiel zwischen Sinnen, Gedanken, Gefühlen, Atem und Körper wird uns in den Yogaübungen bewusst. Vertraut mit uns selbst, können wir eigenverantwortlich für unser Wohlergehen sorgen und auch mit widrigen Lebensumständen konstruktiv umgehen.

in Verbindung sein

In der Weltsicht des Yoga ist das Individuum Teil eines universellen Lebensprinzips. In der Yogalehre wird betont, achtsam mit sich und der Mitwelt umzugehen. Wenn wir das grundlegende Miteinander in Allem über den Verstand hinaus erfassen, wenn wir lebensfürsorglich und frei von Egozentrismus handeln, dann ist die Kraft des spirituellen Herzens (hrdaya) erwacht. 

 

Die Übungsweise in der Yogaschule für Meditation

Yoga ist nicht dazu da, um außergewöhnliche Körperhaltungen einnehmen zu können. Yoga ist dazu da, um am Leben zu erwachsen und mit sich sein zu können.

Die Yogasutras von Patanjali (Quelltext) beschreiben, welche Qualität die Yogaübung haben sollen: die Körperhaltung ist stabil und leicht zugleich, der Atem geht gleichmässig, der Geist ist darauf ausgerichtet.
Diese Übungsqualität kann für jeden von uns erreicht werden, unabhängig von körperlichen Gegebenheiten.

Der Lehrtradition von T.K.V. Desikachar (auch bekannt als Vini-Yoga) folgend, werden die Übungen in ihren Variationen an die Möglichkeiten der Übenden angepasst.
Es braucht keine extensive Bewegung und keine Sportlichkeit, um Yoga zu praktizieren. Für eine nachhaltig positive Wirkung der Yogaübung braucht es vielmehr die Entwicklung einer spürenden Achtsamkeit auf Atmung und Körperbewegung.

Yogameditation

Mit dem Begriff Yogameditation ist gesagt, dass Yoga als Übungssystem nur mit Meditation vollkommen ist.

Yoga ist Meditation

Gleich zu Beginn der Yogasutras wird gesagt, was Yoga ist. Yoga ist ein innerer Zustand oder auch ein besonderer Zustand deines Geistes. Demnach ist es Yoga, wenn die Bewegungen des Geistes (Gedanken und Gefühle) beruhigt sind, sodass eine innere Klarheit oder auch das innewohnende Selbst (purusha) zum Vorschein kommen kann. Das innere Selbst zu erkennen und vom denkenden Selbst (citta) unterscheiden zu können (viveka), ist die wesentliche Erkenntnis aus der Übung des Yoga. Der Weg zum Ziel ist Meditation.

Patanjali Yogasutra 1.2: Yoga cittavritti nirodha
Yoga ist jener innere Zustand, in dem die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen. (B.Bäumer/P.Y. Deshpande)

Meditation – gut für das alltägliche Leben

Für manche Menschen kann Meditation zu höchsten spirituellen Erkenntnissen führen. Bis es dazu kommen mag, ist Meditation im ganz alltäglichen Sinne eine Möglichkeit, die Lebensqualität zu verbessern.

Viele unserer Probleme im alltäglichen Leben und auch viele körperliche Beschwerden resultieren aus einem von Gedanken beunruhigten Geist. Die innere Unruhe bemerken wir oft nicht direkt, bekommen aber ihre Auswirkung zu spüren, wenn wir uns latent unwohl, genervt, lustlos und gestresst fühlen. Innere Unruhe ist ein kräftezehrender Zustand, der über längere Dauer zu Erschöpfung oder Krankheit führen kann.

In der Meditation erkennen wir die Dynamik unserer Gedanken und Gefühle und lernen, Abstand zu den Gedankenschleifen zu gewinnen. Die Wahrnehmung des gegenwärtigen Augenblicks wir möglich.

Durch Meditation kommt man in einen Seins-Zustand, in dem man nicht ständig von Denk- und Gefühlsmustern beherrscht wird. Die sonst in Denkprozessen gebundene Kreativität und unser inneres Wissen werden frei.

Mit einer regelmässigen Meditationspraxis können wir selbstbestimmt der Hektik des Alltags entgehen und unser Leben ruhig, regenerativ und kreativ gestalten.

Ein Film aus wissenschaftlicher Sicht auf die Wirkung von Meditation:
Die heilsame Kraft der Meditation

Yogameditation in der Yogaschule

Es ist einfach. Es braucht nur Übung. Die Yogaübungen führen uns schrittweise zum Ziel.
Kurze Übungssequenzen bereiten  körperlich und mental auf das stille Sitzen vor. Die in einigen Wiederholungen mühelos ausgeführten Bewegungen verhelfen zu einer gleichmässigen Atmung. Mit dem ruhigen Atem beruhigen sich über das Nervensystem auch die psychomentalen Bewegungen. Gefühle und Gedanken kommen zur Ruhe. Im stillen Sitzen auf dem Kissen oder auf dem Stuhl, wenn nötig auch angelehnt, wird die geistige Ausrichtung gehalten. Im fortschreitenden Übungsprozess lässt sich, wenn es denn soweit ist, ein Bewusstseinszustand erfahren, der das Denken überschreitet.

Du bist mehr als du denkst.

Kontakt

Eva Ehmer

Yogalehrerin BDY/EYU

  • yogaschule für meditation
    Fleethörn 59
    24103 Kiel

  • 0178-4580704

  • info@yogaschule-fuer-meditation.de

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